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Inhalt:
Artikel-Nr: 7077
 

Jens Kastner [Autor*in]
Zapatismus zwischen Sozialtheorie, Pop und Pentagon
120 Seiten, Verlag: Edition Assemblage

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DE-ÖKO-039 GfRS
Mit dem zapatistischen Aufstand in Chiapas/Mexiko von 1994 begann eine neue Phase der sozialen und politischen Mobilisierung gegen den neoliberalen Kapitalismus. Der Zapatismus gehört zu den faszinierendsten und einflussreichsten sozialen Bewegungen der letzten zwei Jahrzehnte.

Auch wenn die Bewegung um die Guerilla EZLN nicht mehr die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit genießt, sind die Auswirkungen und Effekte ihrer Revolte nach wie vor immens. Denn es gibt einen Zapatismus im weiteren Sinne, der die Gegebenheiten im mexikanischen Südosten weit überschreitet.

Das Buch begreift den Zapatismus als globalen Diskurs und zeichnet dessen Formen und Auswirkungen in so unterschiedlichen Bereichen wie den Forschungen zu sozialen Bewegungen, der entwicklungspolitischen Diskussion, den Kulturtheorien, im Pop und auch im Pentagon nach. Der Zapatismus erweist sich dabei selbst als Einsatz in die Sozialtheorie – als post-differenzialistische Perspektive.

Der Autor:
Jens Kastner, Dr. phil, ist Soziologe und Kunsthistoriker. Er arbeitet zu Kultur- und Sozialtheorien sowie zu den Schnittstellen zwischen sozialen Bewegungen und künstlerischer Produktion, schreibt für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften und ist angestellt am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften der Akademie der bildenden Künste Wien.