Produktbeschreibung
Ecuador zählt zu den ärmsten Staaten der Welt. Dennoch ist es ein Land, das unseren „Wohlstand“ sichert. Unablässig fördern die Pumpen Öl, um die gewaltigen Auslandsschulden zu senken. Die Produktionsbedingungen haben die Landschaften gezeichnet und das Zusammenleben vieler indigener Einwohner verändert. Die Böden und Gewässer der Regenwaldgebiete sind verseucht, die Menschen an Krebs erkrankt.
Jetzt wird eine zweite Pipeline durch das Land gebaut. Korruption, Bestechung und illegale Enteignungen prägen das Großprojekt von ecuadorianischer Regierung und transnationalen Ölkonzernen. Finanziert wird der Raubbau durch den 900 Mio. $ Kredit der Westdeutschen Landesbank. Trotz massiver Kritik aus dem In- und Ausland hält die größte deutsche Kreditanstalt bedingungslos an der Gewinnquelle fest.
Filmemacher Heiko Thiele war sechs Monate in den verschiedenen Regionen des Andenstaates unterwegs. Seine Dokumentation zeigt die negativen Auswirkungen der 30jährigen Ölgeschichte, das profitable Geschäft mit dem „schwarzen Gold“ und den Widerstand der Menschen gegen Ölförderung und Pipelinebau.
Zu diesen Schwerpunkten interviewte er SprecherInnen von indigenen Gemeinschaften und Umweltorganisationen, RegierungsvertreterInnen, WirtschaftswissenschaftlerInnen, Pipelinekonstrukteure und Ärzte.
Die DVD „rio negro“ kostet 16 €. Von diesen gehen 5 € an den Verein „puntos verdes“ in Ecuador. Die Umweltorganisation hat im Naturschutzgebiet Mindo-Nambillo ein Grundstück erworben, um die geplante Rute durch die einzigartigen Bergnebelwälder zu verhindern. Die Spende hilft, das 1500 ha große Waldstück abzubezahlen und Gerichtskosten zu mindern.
Filmlänge: 50 min.
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