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  • Indigene Aktivistin Berta Cáceres ermordet


    In der Nacht vom 2. auf den 3. März ist Berta Cáceres, Vorsitzende der indigenen Organisation COPINH, in ihrer Wohnung ermordet worden. Unbekannte Täter drangen gegen ein Uhr morgens gewaltsam in die Wohnung ein und erschossen Cáceres die sich aktuell u.a. gegen das Staudammprojekt Agua Zarca, Desarollos Energéticos S.A. (DESA), mit Siemens-Beteiligung engagiert hat.

    Der Mord an Berta Cáceres reiht sich ein in weitere politische Repressionen und Morde in Honduras. Cáceres hatte bereits mehrfach darüber berichtet, dass sie Morddrohungen erhielt und ihr Name auf einer "Todesliste" geführt wurde.

    Ihr Bruder, Gustavo Cáceres, wurde bei dem Mordanschlag ebenfalls schwer verletzt und der mexikanische Umweltaktivist Gustavo Castro Soto durch einen Streifschuss am Kopf verletzt und vermutlich für tot gehalten. Als er später eine Aussage als Zeuge bei der lokalen Polizei machen wollte, wurde er zunächst als Verdächtiger festgesetzt. Inzwischen ist er wieder frei. Lokale Menschenrechtsgruppen fürchten jedoch um sein Leben.

    Die COPINH macht in einer Erklärung zum Tod von Berta Cáceres die Firma DESA und ihre internationalen Projektpartner und Geldgeber für den Mord verantwortlich: "Sie sind es, die hinter ihrem physischen Verschwinden stehen, sie alle haben ihre Hände mit Blut befleckt, mit dem Blut von Indigenen, von Lenca, von Kämpferinnen und Kämpfern."

    Berta Cáceres vom Consejo Civico de Organizaciones Populares e Indigenas de Honduras - COPINH war eine Sprecherin der Widerstandsbewegungen und setzte sich für die Rechte der indigenen Bevölkerung, Frauenrechte und für die Erhaltung der Biodiversität ein. Sie war Gründerin und Koordinatorin verschiedener Netzwerke zum Schutz von Flüssen und gegen Staudammprojekte, von Kampagnen gegen internationale Finanzinstitutionen wie Weltbank, Interamerikanische Entwicklungsbank und internationalem Währungsfond. Solidaritätsgruppen in aller Welt protestierten in den letzten Tagen gegen die Ermordung von Berta Cáceres.

    Café Libertad Kollektiv und das antirassistische Fanprojekt St. Pauli Roar haben ihre Arbeit in den vergangenen Jahren direkt unterstützt. Im Juni 2012 fand zudem eine Veranstaltung mit dem Titel "Recht auf... Stadt, Land, Fluss" in der GWA-St. Pauli statt.

    Wir sind traurig und wütend über ihre Ermordung und werden in ihrem Sinne indigene Proteste und soziale Bewegungen gegen staatliche Gewalt und die Folgen kapitalistischer Globalisierung weiter unterstützen.

    Berta Caceres Vive - La Lucha Sigue!

    Mehr Informationen auf amerika21.de

    https://amerika21.de/2016/03/146457/mord-caceres-honduras-siemens mehr...

  • Und in den zapatistischen Gemeinden?
    Erklärung der EZLN zur Situation und Entwicklung der Kooperativen und Kollektivität in den autonomen, aufständischen Gemeinden in Chiapas: "Nun werden wir Ihnen ein bisschen über die zapatistischen Gemeinden erzählen, dort, wo die Unterstützungsbasen Widerstand leisten und kämpfen. Das, was wir Ihnen jetzt erzählen werden, stammt aus den Berichten der verantwortlichen zapatistischen Compañeras und Compañeros der Dörfer, Verantwortliche der Kommissionen (zum Beispiel der Gesundheit, Bildung, Jugendliche etc.), autonome Autoritäten und Organisationsverantwortliche. [...] Wie wissen wir, ob wir richtig oder falsch liegen? Was uns Zapatistas betrifft, ist es sehr einfach: die Dörfer sprechen, die Dörfer befehlen, die Dörfer machen, die Dörfer machen rückgängig. [...] Dies ist unsere Autonomie: der Weg ist unserer, wir gehen ihn, wir liegen richtig, wir irren uns, wir korrigieren uns." mehr...

  • Zapatista Solidarity Kalender 2016
    Herzberg Solistand

    Zapata lives - the struggle continues! Solidarität mit den Zapatistas leistet nicht nur Café Libertad Kollektiv, sondern auch viele andere Gruppen in Europa und der ganzen Welt. Wir freuen uns daher den Kiptik Wandkalender der Chiapas Solidarity Group für die aufständischen, zapatistischen Gemeinden in Chiapas/Südmexiko anbieten zu können. Das Projekt unterstützt Wasser- und Gesundheitsprojekte und Infrastrukturmaßnahmen der indigenen Gemeinden. mehr...

  • Coffee for daily uprising – new prices and imports 2015
    Café Libertad considers paying the best possible prices for small-scale farmers and co-operatives' work a given. At the same time, reasonable consumer prices are of importance: We don't want solidarily-traded coffee and espresso to be luxury goods for the better-off, but to be affordable for as many people as possible. mehr...

  • Direkte Solidarität mit Geflüchteten gegen das europäische Grenzregime
    Herzberg Solistand

    Mit Unterstützung des Burg-Herzberg Festivals 2015 konnten im Rahmen eines Solidaritätsstandes von Café Libertad Kollektiv insgesamt 3000.- Euro an Spenden für Geflüchtete auf Lesbos gesammelt werden. Aktivist*innen auf Lesbos berichten von dramatischen Zuständen. Täglich stranden hunderte Menschen ohne Unterkunft, Nahrung und medizinische Versorgung. Von FC St. Pauli Fans und dem Solidaritätsespresso St. Pauli Roar wurden daraufhin weitere 2000.- Euro an Fördermitteln bereitgestellt.
    Die insgesamt 5000.- Euro werden für Trinkwasser, Babynahrung und sonstige Lebensmittel, gemeinsame Kochstellen, SIM-Karten für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge, Zelte und Fahrgelegenheiten verwendet. mehr...

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Hintergrund

Bio-Kaffee zapatistischer Kleinbauern im Widerstand aus Chiapas - Mexiko


Informations in english and price list


Café Libertad Die Kaffeekooperativen:
'Yachil Xojoval Chulchan', 'Yochin Tayal Kinal' und 'Ssit Lequil Lum'

Unser Kaffee und Espresse stammt aus der Region Oventic im Hochland von Chiapas. Hier haben sich indigene Gemeinden nach dem Aufstand der zapatistischen Befreiungsbewegung EZLN am 1. Januar 1994 unabhängig organisiert.


Nicht einfach nur "organicó" - sondern mehr als nur "bio"!


Bio-Kaffee von zapatistischen und widerständigen Kooperativen ist nicht einfach "nur" biologisch-zertifizierter Kaffee. Solcher Kaffee wird fast überall angeboten. Fragen Sie nach, woher der Kaffee stammt, wer ihn anbaut und wer an seiner Vermarktung verdient! Wir fördern nur genossenschaftlich organisierte Kleinbauern-Familien, die in traditioneller Weise ihren Kaffee unter Schattenbäumen organisch-pestizidfrei anbauen. In Handarbeit werden die Kaffee-Kirschen vom Fruchtfleisch getrennt und in der Sonne getrocknet, statt ihn - wie beim Plantagen-Kaffee - gleich nach der Ernte industriell zu entkernen und zu trocknen. Diese Verarbeitungsmethoden werden von Konzernen und privaten Großgrundbesitzern ("finqueros") auch in Bio-Kaffee-Anbau angewendet. Überlegen Sie sich, ob Sie diese kapitalistischen Strukturen im Naturkosthandel und im Bio-Segment der Supermarkt-Ketten unterstützen wollen!

Solidarischer Handel von Café Libertad Kollektiv eG


Café Libertad
  • Wir arbeiten kostendeckend und sind als Kollektiv in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft organisiert. Als solidarischer Handel zahlen wir für Rohkaffee mehr als den Weltmarktpreis - mindestens 1,90 US-Dollar pro Pfund Bio-Rohkaffee (454g). Damit zahlen wir mehr, als die "faire" Regelung der TransFair-Siegelung vorschreibt. An TransFair beteiligen wir uns nicht, weil wir nicht in fragwürdige Werbekampagnen und Vertriebsstrukturen wie Supermärkte "investieren" wollen. Wir unterstützen die Widerstandsbewegung in Chiapas lieber direkt mit Fördergeldern.
  • Café Libertad förderte in den letzten 15Jahren mit mehr als 200.000 Euro Projekte in zapatistischen Gemeinden.



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