- Zapatistischer Aktivist vor seinem Haus ermordet
In der Nacht vom 24. auf den 25. April ist der zapatistische Aktivist und Anhänger der "Anderen Kampagne", Juan Vázquez Guzmán, vor seiner Haustür von unbekannten Angreifern durch fünf Schüsse ermordet worden. mehr... - Spendenaufruf für medizinische Hilfe in Costa Rica und Chiapas
Wir sammeln Spenden für die Operation eines 6 jährigen Jungen aus Costa Rica der eine schwere Erkrankung hat und durch Folgeschäden möglicherweise das Gehör zu verlieren könnte, sofern keine zeitnahe Operation erfolgt. Das gespendete Geld wird direkt an die Klinik El Labrador überwiesen und von uns vorfinanziert. Sollten Überschüsse entstehen werden wir diese für den Aufbau einer zapatistische Klinik und die Bereitstellung medizinischer Geräte in den indigenen, autonomen Gemeinden in Chiapas/Mexiko weiterleiten. mehr... - 15.05.13 Veranstaltung und Film: „Schrei nach Land“ - Agrotreibstroff und 'Land Grabbing'
Film und Vortrag mit Giorgio Trucchi - Mittelamerika-Korrespondent der lateinamerikanischen Sektion des internationalen Verbandes der Nahrungsmittelarbeiter_innen REL UITA über die Hintergründe und die Auseinandersetzungen im unteren Aguán und die aktuelle Situation in Honduras seit dem Putsch vom Juni 2009. mehr... - Besetzte Vio. Me. Fabrik nimmt Produktion auf
Die Belegschaft von Vio.Me., einer Baustoff-Fabrik in Thessaloniki, die seit Mai 2011 nicht bezahlt wurde hat beschlossen, die Fabrik zu besetzen. Nach einem langen Jahr des Kampfes, der Aufmerksamkeit und Solidarität in Griechenland und weltweit, haben sie nach 3 Tagen intensiver Mobilisierung am 12. Februar 2013 als besetzte Fabrik eine Produktion in Arbeiter_innenselbstverwaltung angefahren. Cafe Libertad gratuliert und sendet solidarische Grüße! mehr... - Grants for and solidarity work with Zapatista and resistant co-operatives
From January 2012 to February 2013, Café Libertad Collective has disbursed more than 25.000 Euro and guaranteed additional 22.500 Euro, which adds up to grants of 47.500 Euro in total. mehr...
News
Hintergrund
Bio-Kaffee zapatistischer Kleinbauern im Widerstand aus Chiapas - Mexiko
Informations in english and price list
Die Kaffeekooperativen:
'Yachil Xojoval Chulchan', 'Yochin Tayal Kinal' und 'Ssit Lequil Lum'
Unser Kaffee stammt aus der Region Oventic im Hochland von Chiapas. Hier haben sich indigene Gemeinden nach dem Aufstand der zapatistischen Befreiungsbewegung EZLN am 1. Januar 1994 unabhängig organisiert.
Das Café Libertad Kollektiv in Hamburg organisiert den Import und den Vertrieb dieses zapatistischen Kaffees in Deutschland (und anderen Ländern Europas); sie leistet politische Solidaritätsarbeit mit dem Ziel, die indigenen Gemeinschaften in ihrem Kampf um Würde und Gerechtigkeit zu unterstützen. Gleichzeitig wollen wir durch unsere Arbeit den Aufbau einer ökonomischen Alternative stärken, die auf indigenen Erfahrungen, direkter Demokratie, Selbst-bestimmung und -verwaltung beruht und die Grundbedürfnisse der Menschen nach ausreichender Ernährung, ärztlicher Versorgung, schulischer Bildung und besserer lokaler Infrastruktur erfüllt.
Nicht einfach nur "organicó" - sondern mehr als nur "bio"!
Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, daß der zapatistische Bio-Kaffee nicht einfach "nur" biologisch-zertifizierter Kaffee ist. Solcher Kaffee wird fast überall angeboten. Fragen Sie nach, woher der Kaffee stammt, wer ihn anbaut und wer an seiner Vermarktung verdient! Wir fördern nur genossenschaftlich organisierte Kleinbauern-Familien, die in traditioneller Weise ihren Kaffee unter Schattenbäumen organisch-pestizidfrei anbauen. In Handarbeit werden die Kaffee-Kirschen vom Fruchtfleisch getrennt und in der Sonne getrocknet, statt ihn - wie beim Plantagen-Kaffee - gleich nach der Ernte industriell zu entkernen und zu trocknen. Diese Verarbeitungsmethoden werden von Konzernen und privaten Großgrundbesitzern ("finqueros") auch in Bio-Kaffee-Anbau angewendet. Überlegen Sie sich, ob Sie diese kapitalistischen Strukturen im Naturkosthandel und im Bio-Segment der Supermarkt-Ketten unterstützen wollen!
Zum Konzept der Café Libertad Kollektiv eG:
- Wir arbeiten kostendeckend und sind als Kollektiv in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft organisiert. Wie im alternativen Handel üblich, zahlen wir für den Kaffee mehr als den Weltmarktpreis - mindestens 1,90 US-Dollar pro Pfund Bio-Rohkaffee (454g). Damit zahlen wir mehr, als die "faire" Regelung der TransFair-Siegelung vorschreibt. An TransFair beteiligen wir uns nicht, weil wir nicht in fragwürdige Werbekampagnen und Vertriebsstrukturen wie Supermärkte "investieren" wollen. Wir unterstützen die Widerstandsbewegung in Chiapas lieber direkt mit Fördergeldern.
- Café Libertad förderte in den letzten zwölf Jahren mit ca. 200.000 Euro diverse Projekte in zapatistischen Gemeinden.
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