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News News

  • Bio-Olivenöl und Soli-Olivenöl aus Kreta
    Das Bio-Olivenöl von "Gemeinsam auf Kreta" und das Solidaritäts-Olivenöl für das Getriebe der Bewegung sind eingetroffen. Aufgrund aktueller Streiks hatte sich der Import etwas verzögert. Beide Öle sind sehr hochwertig, "Gemeinsam auf Kreta" ist Bio zertifiziert und das Solidaritätsolivenöl von becollective hat einen Aufschlag für soziale Bewegungen und selbstbestimmte Projekte in Griechenland. Einen Eindruck von der Ernte des Solidaritätsolivenöls erhaltet ihr hier:

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  • Aktivist aus San Sebastián Bachajón ermordet
    In Chiapas wurde der Aktivist Juan Carlos Gómez Silvano erschossen. Der Pro-Zapatist engagierte sich politisch u.a. gegen neoliberale Großprojekte und für den Auf­bau der Au­to­no­mie der Ge­mein­de Vir­gen de Do­lo­res. Am Frei­tag den 21. März 2014 gegen 9 Uhr mor­gens wurde er in einem Hin­ter­halt mit mehr als 20 Schüs­sen um­ge­bracht, wäh­rend er mit sei­nem Trans­por­ter in Rich­tung dieser Gemeinde unterwegs war. mehr...

  • Café Libertad Kollektiv in neuer Zusammensetzung
    Café Libertad Kollektiv existiert ab diesem Jahr nicht nur seit mittlerweile 15 Jahren in wechselnder Beteiligung, sondern arbeitet seit Februar 2014 erneut in einer neuen Zusammensetzung mit neuen Mitgliedern.Vorausgegangen war ein Konflikt innerhalb des Kollektivs um die Perspektive und Ausrichtung solidarischen Handels und der Genossenschaft. Café Libertad versteht sich auch in Zukunft als politisches Kollektiv.

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  • Zapatistische Solidarität mit Lampedusa in Hamburg


    Solidaritätstransparent aus Chiapas zu den Kämpfen von Refugees für Bleiberecht, Bewegungsfreiheit und gegen Gefahrengebiete. mehr...

  • Frauen-Kooperative APROLMA – Feministische Perspektiven im Kaffeehandel!
    Am 5.2.2014 haben uns zwei Frauen der Kooperative APROLMA (Asociación de productores Libres de Marcala) aus Honduras besucht. Die Kooperative hat sich letztes Jahr aus der Frauenkooperative COMUCAP gelöst. Hintergrund der Neugründung sind interne Konflikte innerhalb von COMUCAP, die mit den aktuellen politischen Prozessen in Honduras verknüpft sind. Der solidarisch gehandelte Bio-Kaffee und Espresso Las Chonas von Cafe Libertad wird ab Mitte des Jahres daher von der Frauenkooperative APROLMA stammen. mehr...

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Hintergrund

Bio-Kaffee zapatistischer Kleinbauern im Widerstand aus Chiapas - Mexiko


Informations in english and price list


Café Libertad Die Kaffeekooperativen:
'Yachil Xojoval Chulchan', 'Yochin Tayal Kinal' und 'Ssit Lequil Lum'

Unser Kaffee stammt aus der Region Oventic im Hochland von Chiapas. Hier haben sich indigene Gemeinden nach dem Aufstand der zapatistischen Befreiungsbewegung EZLN am 1. Januar 1994 unabhängig organisiert.

Das Café Libertad Kollektiv in Hamburg organisiert den Import und den Vertrieb dieses zapatistischen Kaffees in Deutschland (und anderen Ländern Europas); sie leistet politische Solidaritätsarbeit mit dem Ziel, die indigenen Gemeinschaften in ihrem Kampf um Würde und Gerechtigkeit zu unterstützen. Gleichzeitig wollen wir durch unsere Arbeit den Aufbau einer ökonomischen Alternative stärken, die auf indigenen Erfahrungen, direkter Demokratie, Selbst-bestimmung und -verwaltung beruht und die Grundbedürfnisse der Menschen nach ausreichender Ernährung, ärztlicher Versorgung, schulischer Bildung und besserer lokaler Infrastruktur erfüllt.

Nicht einfach nur "organicó" - sondern mehr als nur "bio"!


Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, daß der zapatistische Bio-Kaffee nicht einfach "nur" biologisch-zertifizierter Kaffee ist. Solcher Kaffee wird fast überall angeboten. Fragen Sie nach, woher der Kaffee stammt, wer ihn anbaut und wer an seiner Vermarktung verdient! Wir fördern nur genossenschaftlich organisierte Kleinbauern-Familien, die in traditioneller Weise ihren Kaffee unter Schattenbäumen organisch-pestizidfrei anbauen. In Handarbeit werden die Kaffee-Kirschen vom Fruchtfleisch getrennt und in der Sonne getrocknet, statt ihn - wie beim Plantagen-Kaffee - gleich nach der Ernte industriell zu entkernen und zu trocknen. Diese Verarbeitungsmethoden werden von Konzernen und privaten Großgrundbesitzern ("finqueros") auch in Bio-Kaffee-Anbau angewendet. Überlegen Sie sich, ob Sie diese kapitalistischen Strukturen im Naturkosthandel und im Bio-Segment der Supermarkt-Ketten unterstützen wollen!

Zum Konzept der Café Libertad Kollektiv eG:


Café Libertad
  • Wir arbeiten kostendeckend und sind als Kollektiv in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft organisiert. Wie im alternativen Handel üblich, zahlen wir für den Kaffee mehr als den Weltmarktpreis - mindestens 1,90 US-Dollar pro Pfund Bio-Rohkaffee (454g). Damit zahlen wir mehr, als die "faire" Regelung der TransFair-Siegelung vorschreibt. An TransFair beteiligen wir uns nicht, weil wir nicht in fragwürdige Werbekampagnen und Vertriebsstrukturen wie Supermärkte "investieren" wollen. Wir unterstützen die Widerstandsbewegung in Chiapas lieber direkt mit Fördergeldern.
  • Café Libertad förderte in den letzten zwölf Jahren mit ca. 200.000 Euro diverse Projekte in zapatistischen Gemeinden.



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