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  • Solidaritätsveranstaltung und Konzert für Trans*Gender-Aktivist*innen in Honduras
    Freitag 4. November, Fabrique im Gängeviertel

    21 Uhr INFOVERANSTALTUNG: LGBTI*Widerstand in Honduras mit der Trans*Gender-Aktivistin Frenesys Sahory Reyes

    Anschließend LIVEKONZERT: * LAS MARIE X HACHAS * Cumbia-Punklore-Travestie-Rumba‘n‘Roll

    Durch die Nacht DJs und Soliparty: * VUELTABAJO * DR.CALAVERA * CRUDO * BOMBOMBUM *

    In Honduras haben Menschenrechtsverletzungen und Morde an Umwelt- und Menschenrechts-Aktivist*innen im vergangenen Jahr massiv zugenommen. Trotzdem setzen sich Menschen wie die bekannte Trans*Aktivistin Frenesys Sahory Reyes tagtäglich für die Opfer von Hassverbrechen, Morden und Diskriminierung gegen die LGBTI*Community ein und setzen damit ihr Leben aufs Spiel. Frenesys berichtet im Dialog mit euch und einigen hamburger NGOs über die aktuelle Menschenrechtslage. Mit der anschließenden Soliparty "Fiesta Arcoíris“ wollen wir ihre Organisation Arcoíris in der Hauptstadt Tegucigalpa unterstützen.

    Veranstalter*innen: peace brigades international, Bundeskoordination Internationalismus BUKO, Café Libertad Kollektiv e.G., Mujeres sin Fronteras, Amnesty International Mexiko- und Zentralamerika-Kogruppe, Bombombum

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  • Rohkaffee-Importe und Preiskalkulation 2016


    English version: Green coffee import and price calculation 2016

    Café Libertad hat im Jahr 2016 insgesamt neun Container mit 2299 Sack Rohkaffee importiert. Die Preise für die Partnerkooperativen und Kleinbäuer*innen blieben dabei auf ihrem hohem Niveau. Der zapatistischen Kooperative Yachil wurden wie im Vorjahr 88 MXN pro kg ausgezahlt und der Preis für Rohkaffee der benachbarten Kooperative Michiza aus Oaxaca von 84 MXN auf 87 MXN pro kg erhöht.

    Die Rohkaffeepreise haben bei Café Libertad Kollektiv unterschiedliche Aufschläge für die politische Arbeit der Kooperativen, die Qualität des Rohkaffees. Vor allem aufgrund von Währungsschwankungen wird der Kaffee aus Mexiko in diesem Jahr dennoch günstiger, während der Kaffee der Frauenkooperative aus Honduras teurer geworden ist.

    Die Ursache liegt im steigenden Dollar, der als Rohkaffeewährung in Honduras gilt, im Verhältnis zum fallenden mexikanischen Peso gegenüber dem Euro. Wir geben solche Preisveränderungen jährlich weiter, da wir nicht mit größeren Gewinnspannen kalkulieren (um solidarischen Kaffee erschwinglich zu halten), aber den Kleinbäuer*innen trotzdem gleichbleibend hohe Preise für ihren Rohkaffee zu garantieren.

    Sorten mit zapatistischem Kaffee sind bei 500g daher um ca. 30 Cent günstiger, der Las Chonas ist jedoch um 25 Cent teurer geworden. Etwas teurer um 5 Cent pro Packung wird auch der gemahlene Störtebeker und Sonador. Wir hoffen auf euer Verständnis und eure Solidarität mit den Partnerkooperativen, trotz unterschiedlicher Ausgangsbedingungen von diesen.

    Kalkulation Artikel 100 Bio-Libertad gemahlen

    4,61 € Einstandspreis Rohkaffee pro kg
    0,72 € Röstverlust
    0,24 € Röstkosten
    0,08 € Mahlung
    0,37 € Abfüllen
    0,04 € Ettikett
    0,21 € Verpackung
    2,19 € Kaffeesteuer
    0,13 € Lagerung & Finanzierung
    0,06 € Transporte

    ______________________________
    8,65 € Summe pro 1 kg Röstkaffee
    4,48 € Kalkulatorischer Aufschlag (Betriebs- und Verwaltungskosten, Lohnkosten, Versand)
    0,40 € Fördermittel & Spenden (für Kooperativen und politische Projekte)
    0,20 € Genossenschaftliche Rücklagen (u.a. Vorfinanzierung für Kooperativen und Kleinbäuer*innen)

    ______________________________
    13,73 € Betrag pro 1kg Röstkaffee
    6,86 € Stückpreis 500 g
    0,48 € 7,00% Umsatzsteuer
    ______________________________
    7,35 Euro Verkaufspreis pro 500g Packung

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  • Jubiläums-Rotwein: Ácrata - 80 Jahre Sommer der Anarchie


    1936 organisierten sich die Menschen in Spanien gegen den Putsch des Militärs, um die Republik und die Perspektive der Revolution gegen den aufstrebenden Faschismus in Europa zu verteidigen. Der CNT-Jubiläumsrotwein Ácrata ist ein Tribut und Andenken an die Generation der libertären und anarchistischen Gefährt*innen im Sommer der Anarchie. Er verbindet die Erinnerung an politische Kämpfe und Formen der Selbstorganisation mit Engagement für die Erhaltung traditioneller Rebsorten und Produktionsmethoden und der Entwicklung von neuen Direktvertriebsstrukturen. Der Jubiläumswein stammt aus biologischem und veganem Anbau in traditioneller Handwerkskunst. mehr...

  • 1. Internationaler Aktionstag gegen die Bildungsreform der mexikanischen Regierung und das Massaker in Oaxaca
    Die sozialen Bewegungen Mexikos rufen zu einem internationalen Aktionstag in Solidarität mit Nochixtlán, Oaxaca, auf. Dieser ist am Dienstag 19. Juli, einen Monat nach dem Massaker in Nochixtlán. Dem Aktionstag voran geht eine Karawane der sozialen Bewegungen Oaxacas nach Mexiko Stadt, die unterstützt wird von verschiedenen Gewerkschaften und von über 60 Gemeinden Oaxacas.

    Die Lehrer*innen die in der unabhängigen Lehrergewerkschaft (CNTE) organisiert sind, traten am 15.Mai, aus Protest gegen die von dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto, initiierte Bildungsreform in den Streik. Am 19. Mai haben ca. 800 Bundespolizisten die von den protestierenden Lehrern eingerichteten Straßenbarrikaden in der Gemeinde Nochixtlán im Bundestaat Oaxaca, Süd Mexiko, gewaltsam geräumt. Dabei sind 11 Personen, darunter 1 Lehrer, erschossen und weitere 22 Beteiligte durch Waffen verletzt worden. 7 Personen gelten als Verschwunden und 37 Protestierende wurden inhaftiert.

    Kleinere und grössere Aktionen zu diesem Tag bitte mit Fotos an desinformemonos.org weiterleiten und twittern mit dem Hashtag #AcciónGlobalxNochixtlán

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  • LGBTI*-Widerstand, Hassverbrechen und politische Morde in Honduras
    Herzberg Solistand

    Am 6. Juli 2016, wurde mit Lesbia Yaneth eine weitere Aktivistin der indigenen Organisation COPINH erschossen. Honduras wird derzeit von einer Serie politischer Morde und staatlicher Repressionen erschüttert. Betroffen sind neben widerständigen indigenen Organisationen und Gewerkschaftsangehörigen insbesondere Transgender und queere Aktivist*innen. Allein in den letzten Monaten wurden zahlreiche Menschen aus dem Umfeld der LGBTI*-Organisation Arcoiris ermordet (LGBTI * - Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersex *).

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  •  


Hintergrund

Bio-Kaffee zapatistischer Kleinbauern im Widerstand aus Chiapas - Mexiko


Informations in english and price list


Café Libertad Die Kaffeekooperativen:
'Yachil Xojoval Chulchan', 'Yochin Tayal Kinal' und 'Ssit Lequil Lum'

Unser Kaffee und Espresse stammt aus der Region Oventic im Hochland von Chiapas. Hier haben sich indigene Gemeinden nach dem Aufstand der zapatistischen Befreiungsbewegung EZLN am 1. Januar 1994 unabhängig organisiert.


Nicht einfach nur "organicó" - sondern mehr als nur "bio"!


Bio-Kaffee von zapatistischen und widerständigen Kooperativen ist nicht einfach "nur" biologisch-zertifizierter Kaffee. Solcher Kaffee wird fast überall angeboten. Fragen Sie nach, woher der Kaffee stammt, wer ihn anbaut und wer an seiner Vermarktung verdient! Wir fördern nur genossenschaftlich organisierte Kleinbauern-Familien, die in traditioneller Weise ihren Kaffee unter Schattenbäumen organisch-pestizidfrei anbauen. In Handarbeit werden die Kaffee-Kirschen vom Fruchtfleisch getrennt und in der Sonne getrocknet, statt ihn - wie beim Plantagen-Kaffee - gleich nach der Ernte industriell zu entkernen und zu trocknen. Diese Verarbeitungsmethoden werden von Konzernen und privaten Großgrundbesitzern ("finqueros") auch in Bio-Kaffee-Anbau angewendet. Überlegen Sie sich, ob Sie diese kapitalistischen Strukturen im Naturkosthandel und im Bio-Segment der Supermarkt-Ketten unterstützen wollen!

Solidarischer Handel von Café Libertad Kollektiv eG


Café Libertad
  • Wir arbeiten kostendeckend und sind als Kollektiv in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft organisiert. Als solidarischer Handel zahlen wir für Rohkaffee mehr als den Weltmarktpreis - mindestens 1,90 US-Dollar pro Pfund Bio-Rohkaffee (454g). Damit zahlen wir mehr, als die "faire" Regelung der TransFair-Siegelung vorschreibt. An TransFair beteiligen wir uns nicht, weil wir nicht in fragwürdige Werbekampagnen und Vertriebsstrukturen wie Supermärkte "investieren" wollen. Wir unterstützen die Widerstandsbewegung in Chiapas lieber direkt mit Fördergeldern.
  • Café Libertad förderte in den letzten 15Jahren mit mehr als 200.000 Euro Projekte in zapatistischen Gemeinden.



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