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  • G20 Hamburg 2017 - Esta usted en Terretorio en Resistencia!


    Solidarisch gegen globale Ausbeutung!

    Vom 7.- 8. Juli 2017 treffen sich in Hamburg die führenden Wirtschaftsnationen im Rahmen des G20 Treffens, um die Rahmenbedingungen des Welthandels neu zu justieren und kapitalistische Krisen und Interessenssphären zu verwalten. In der gesamtem Woche treffen sich aber auch zehntausende Aktivist*innen aus aller Welt, um gegen die globalen Ungerechtigkeiten auf die Straße zu gehen.

    Café Libertad Kollektiv wird als politisches Projekt im solidarischen Handel die Proteste aktiv unterstützen. Wir rufen, wie viele andere Organisationen und Aktivist*innen, dazu auf, im Juli nach Hamburg zu kommen und sich an dem geplanten internationalen Protestcamp und den Demonstrationen zu beteiligen.

    Solidaritätskaffee und -espresso gegen die Welt der G20

    Café Libertad beteiligt sich neben sonstigen Fördermitteln, die zur Finanzierung der Proteste vergeben wurden, an einem Solidaritätskaffeeprojekt für Antirepressionsarbeit während und im Anschluss des Gipfels.

    Der Solidaritätskaffee und -espresso enthält spezielle Fördermittel für strömungsübergreifende Rechtshilfe, Gefangenen-Support und die anwaltliche Betreuung von Aktivist*innen. Denn eines ist klar: Der Protest gegen den G20 ist und bleibt gemeinsam und solidarisch. Betroffen von Repression sind wenige, aber gemeint sind immer Alle. Kein Mensch ist illegal und kein*e Aktivist*in wird alleingelassen.

    Solidaritätskaffee: 500g gemahlen Espresso: 250g gemahlen, 1kg Bohne

    Wenn im Zusammenhang mit billigem Supermarktkaffee oder industriellen Röstungen von Konzernen von „Blutkaffee“ gesprochen wird, dann ist dies heute wie früher eine reale Beschreibung der Lebensverhältnisse vieler Menschen weltweit. Die ausbeuterischen Verhältnisse im Kaffeehandel sind nur ein Beispiel von vielen für eine fortschreitende Ausbeutung von Ressourcen, die immer tiefer in gesellschaftliche Räume und abgelegenere Gebiete der Welt reichen soll. Der Aufstand der Zapatistas im südmexikanischen Chiapas/Mexiko hat gezeigt, dass der Aufbau von autonomen, indigenen Gemeinden und einer widerständigen Ökonomie eine wichtige Basis für lokale Proteste und Bewegungen sein kann.

    Internationale Auftaktkundgebung mit Aktivist*innen aus Mexiko

    Neben vielen anderen Protesten findet am Donnerstag den 6. Juli eine große, internationale Auftaktkundgebung und antikapitalistische Demonstration gegen den G20 Gipfel statt. Im Rahmen der Kundgebung mit Livebands ab 16 Uhr soll der Fokus von den lokalen Ereignissen in Hamburg auf die Kämpfe des globalen Südens gerichtet werden und wieder zurück.

    Widerstand gegen die globale Ökonomie der Ausbeutung und Zerstörung findet überall auf der Welt statt, bleibt aber in der öffentlichen Wahrnehmung häufig unsichtbar. Zu der Kundgebung und weiteren Veranstaltungen lädt Café Libertad Kollektiv daher Aktivist*innen aus Mexiko und anderen Ländern ein, die von dortigem Widerstand, Repression und Polizeigewalt berichten.

    Die anschließende antikapitalistische Demonstration mit einem stadtpolitischen und antirepressiven Schwerpunkt führt von der Hafenstraße zum Tagungsort des G20 an der Hamburger Messe.

    Macht euch im Juli 2017 auf den Weg nach Hamburg und werdet Teil der vielfältigen Mobilisierungen. Für eine Welt, in der viele Welten möglich sind!

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  • Chocolate de Paz - Filmvorführung mit anschließender Soliparty
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    Sa. 25.3. 20:30 Uhr Rote Flora
    Salsa * Cumbia * Champeta * Merengue * Currulao * Porro * afrocolombeats * Tropicaldiscobas


    Wir möchten mit dieser SOLIPARTY die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien vorstellen und zeigen dazu erstmalig mit deutschen Untertiteln den Film „Chocolate de Paz“ von Gwen Burnyeat und Pablo Mejía Trujillo.

    Die Gemeinde weigert sich seit ihrer Gründung 1997 für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen Partei zu ergreifen und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ihre Selbstorganisation und ein Leben in Frieden. Mehr als 250 Mitglieder und Zivilisten, die in der Gegend wohnten, sind seitdem getötet worden oder gewaltsam verschwunden.

    Der FILM erzählt die Geschichte der Gemeinde und von deren Strategie, sich über den Anbau und Export von Kakaobohnen eine Lebensgrundlage aufzubauen. Die Koregisseurin Gwen Burnyeat wird anwesend sein und Fragen beantworten.

    Im Anschluß findet eine Solifiesta mit der Tanzgruppe AWAWTAA statt. Im Anschluss legen die DJ’s ISA G und BOMBOMBUM auf.

    Orga: Amnesty International Mexiko und Zentralamerika Koordinationsgruppe, Buko, Café Libertad Kollektiv, DJBombombum, Mujeres sin Fronteras, peace, brigades international mehr...

  • Jubiläums-Rotwein: Ácrata - 80 Jahre Sommer der Anarchie


    1936 organisierten sich die Menschen in Spanien gegen den Putsch des Militärs, um die Republik und die Perspektive der Revolution gegen den aufstrebenden Faschismus in Europa zu verteidigen. Der CNT-Jubiläumsrotwein Ácrata ist ein Tribut und Andenken an die Generation der libertären und anarchistischen Gefährt*innen im Sommer der Anarchie. Er verbindet die Erinnerung an politische Kämpfe und Formen der Selbstorganisation mit Engagement für die Erhaltung traditioneller Rebsorten und Produktionsmethoden und der Entwicklung von neuen Direktvertriebsstrukturen. Der Jubiläumswein stammt aus biologischem und veganem Anbau in traditioneller Handwerkskunst. mehr...

  • 1. Internationaler Aktionstag gegen die Bildungsreform der mexikanischen Regierung und das Massaker in Oaxaca
    Die sozialen Bewegungen Mexikos rufen zu einem internationalen Aktionstag in Solidarität mit Nochixtlán, Oaxaca, auf. Dieser ist am Dienstag 19. Juli, einen Monat nach dem Massaker in Nochixtlán. Dem Aktionstag voran geht eine Karawane der sozialen Bewegungen Oaxacas nach Mexiko Stadt, die unterstützt wird von verschiedenen Gewerkschaften und von über 60 Gemeinden Oaxacas.

    Die Lehrer*innen die in der unabhängigen Lehrergewerkschaft (CNTE) organisiert sind, traten am 15.Mai, aus Protest gegen die von dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto, initiierte Bildungsreform in den Streik. Am 19. Mai haben ca. 800 Bundespolizisten die von den protestierenden Lehrern eingerichteten Straßenbarrikaden in der Gemeinde Nochixtlán im Bundestaat Oaxaca, Süd Mexiko, gewaltsam geräumt. Dabei sind 11 Personen, darunter 1 Lehrer, erschossen und weitere 22 Beteiligte durch Waffen verletzt worden. 7 Personen gelten als Verschwunden und 37 Protestierende wurden inhaftiert.

    Kleinere und grössere Aktionen zu diesem Tag bitte mit Fotos an desinformemonos.org weiterleiten und twittern mit dem Hashtag #AcciónGlobalxNochixtlán

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  • LGBTI*-Widerstand, Hassverbrechen und politische Morde in Honduras
    Herzberg Solistand

    Am 6. Juli 2016, wurde mit Lesbia Yaneth eine weitere Aktivistin der indigenen Organisation COPINH erschossen. Honduras wird derzeit von einer Serie politischer Morde und staatlicher Repressionen erschüttert. Betroffen sind neben widerständigen indigenen Organisationen und Gewerkschaftsangehörigen insbesondere Transgender und queere Aktivist*innen. Allein in den letzten Monaten wurden zahlreiche Menschen aus dem Umfeld der LGBTI*-Organisation Arcoiris ermordet (LGBTI * - Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersex *).

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Hintergrund

Bio-Kaffee zapatistischer Kleinbauern im Widerstand aus Chiapas - Mexiko


Informations in english and price list


Café Libertad Die Kaffeekooperativen:
'Yachil Xojoval Chulchan', 'Yochin Tayal Kinal' und 'Ssit Lequil Lum'

Unser Kaffee und Espresse stammt aus der Region Oventic im Hochland von Chiapas. Hier haben sich indigene Gemeinden nach dem Aufstand der zapatistischen Befreiungsbewegung EZLN am 1. Januar 1994 unabhängig organisiert.


Nicht einfach nur "organicó" - sondern mehr als nur "bio"!


Bio-Kaffee von zapatistischen und widerständigen Kooperativen ist nicht einfach "nur" biologisch-zertifizierter Kaffee. Solcher Kaffee wird fast überall angeboten. Fragen Sie nach, woher der Kaffee stammt, wer ihn anbaut und wer an seiner Vermarktung verdient! Wir fördern nur genossenschaftlich organisierte Kleinbauern-Familien, die in traditioneller Weise ihren Kaffee unter Schattenbäumen organisch-pestizidfrei anbauen. In Handarbeit werden die Kaffee-Kirschen vom Fruchtfleisch getrennt und in der Sonne getrocknet, statt ihn - wie beim Plantagen-Kaffee - gleich nach der Ernte industriell zu entkernen und zu trocknen. Diese Verarbeitungsmethoden werden von Konzernen und privaten Großgrundbesitzern ("finqueros") auch in Bio-Kaffee-Anbau angewendet. Überlegen Sie sich, ob Sie diese kapitalistischen Strukturen im Naturkosthandel und im Bio-Segment der Supermarkt-Ketten unterstützen wollen!

Solidarischer Handel von Café Libertad Kollektiv eG


Café Libertad
  • Wir arbeiten kostendeckend und sind als Kollektiv in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft organisiert. Als solidarischer Handel zahlen wir für Rohkaffee mehr als den Weltmarktpreis - mindestens 1,90 US-Dollar pro Pfund Bio-Rohkaffee (454g). Damit zahlen wir mehr, als die "faire" Regelung der TransFair-Siegelung vorschreibt. An TransFair beteiligen wir uns nicht, weil wir nicht in fragwürdige Werbekampagnen und Vertriebsstrukturen wie Supermärkte "investieren" wollen. Wir unterstützen die Widerstandsbewegung in Chiapas lieber direkt mit Fördergeldern.
  • Café Libertad förderte in den letzten 15Jahren mit mehr als 200.000 Euro Projekte in zapatistischen Gemeinden.



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