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  • Kommunalismus organisieren - Eine Diskussionsveranstaltung mit Aktivist*innen aus Kreta.
    Die Praxis der Selbstverwaltung der kurdischen Kantone Rojavas ist inzwischen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Schon seitJahren praktizieren die zapatistischen Gemeinden der EZLN die autonomeSelbstverwaltung im Süden Mexikos nach einem ähnlichen Modell. Im Zuge der griechischen Krise sind in Griechenland viele kollektive Strukturen entstanden. Auf Kreta versuchen Aktivist*innen diese Strukturen zu vernetzen. Ihre Erfahrungen wollen sie begleitend zur Konferenz "Demokratische Moderne herausfordern 2" diskutieren und weiterentwickeln. Café Libertad Kollektiv unterstüzt die Veranstaltung und Anreise der Referent*innen. Auf dem Kongress selbst sind wir am Freitag den 3. April am Kaffestand zu finden. mehr...

  • Solidaritäts-Olivenöl, Bio-Kooperativen und soziale Proteste in Griechenland
    becollective, Gemeinsam auf Kreta

    Solidarität mit politischen Bewegungen in Griechenland ließ sich bei den kraftvollen Demonstrationen gegen die Eröffnungsfeierlichkeiten der EZB in Frankfurt am 18. März demonstrieren. Auch wir waren mit einer kleinen Delegation bei diesem Fest des Protestes vor Ort. Wichtig ist aber auch die langfristige Unterstützung von Kooperativen, Formen der Selbstorganisierung und politischen Strukturen. Becollective verbindet den Aufbau ökonomischer Alternativen und selbstbestimmter Arbeit dabei mit einem politischen Solidaritätsprojekt. Denn zwei Euro des kollektiv produzierten Olivenöls dienen der Streikunterstützung oder sind für Proteste gegen die europäische Austeritäts- und Krisenpolitik.

    Um die Einnahmen der Becollective Aktivist*innen in Griechenland zu verbessern und diesen ein besseres Leben in Zeiten der Krise zu ermöglichen, wurde die Menge des Solidaritäts-Olivenöl beim gleichen Verkaufspreis von 01 l auf 0,75 l gesenkt. Beim Bio-Olivenöl der Kooperative „Gemeinsam auf Kreta“ sind u.a. höhere Transportkosten als bisher kalkuliert angefallen. Die Menge bleibt bei dieser Sorte beim gewohnten 1 l Kannister, der Preis steigt allerdings auf 13,50 Euro. Beide Öle sind sehr hochwertig. Das Bio-Olivenöl hat eine kräftige, olivige Note, dass Solidaritäts-Öl ist etwas milder und eignet sich besonders für die Enfaltung von Kräutern. mehr...

  • Militärische Aktivitäten gegen die zapatistische, autonome Gemeinde La Realidad
    La Eealidad

    Im Territorium des Caracols La Realidad findet derzeit ein systematisches Eindringen der mexikanischen Armee statt. Die militärischen Aktionen wurden durchgeführt von Konvois die aus Lastwagen, Jeeps und gepanzerten Jeeps bestanden, mit 4 bis 30 Militärangehörigen. Hinzu kamen Überflüge mit Flugzeugen und Hubschraubern, die Angehörige von internationalen Beobachtungsbrigaden, Zapatistas und deren Gebäude filmten und fotografierten. Diese Art von Aktionen nimmt seit Juli 2014 an Umfang und Häufigkeit zu.
    Wir fordern die Autonomie der zapatistischen Gemeinden zu respektieren und ein Ende der militärischen Eskalation und Präsenz durch die Bundesregierung und mexikanische Armee. mehr...

  • Störtebeker–Solidaritätskaffee für die Sommerbaustelle
    Störtebeker Solikaffee für die Sommerbaustelle in der Roten Flora

    Aus der besetzten Roten Flora in Hamburg wird zu einer großen Solidaritätskampagne aufgerufen, an der sich Café Libertad Kollektiv mit einem Solidaritätskaffee für die Sommerbaustelle beteiligt. Den Störtebeker gibt es hierzu in einer ressourcenschonenden Großpackung für Voküs, Camps und Wohnprojekte mit einem Förderbeitrag von 2.- Euro pro kg für die Instandsetzung des besetzten Projektes.

    Die Störtebeker-Mischung von zapatistischen und widerständigen Kooperativen besteht aus besonders milden Caracolillo-Bohnen der zapatistischen Kooperative Yachil in Chipas/Mexiko und Rohkaffee der Finca Sonador in Costa Rica. Durch die Großpackung spart ihr nicht nur Verpackungsmüll, sondern unterstützt aktiv den Kampf für den Erhalt der besetzten Roten Flora. Es gibt aber noch mehr Möglichkeiten die Baustelle zu unterstützen. mehr...

  • Online-Aktion gegen deutsch-mexikanisches Polizeiabkommen


    Seit Januar 2012 versucht die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko (MRK), ein geplantes Abkommen zur Polizeizusammenarbeit zwischen Deutschland und Mexiko zu verhindern. Dieses Abkommen dient der Imagepflege der mexikanischen Regierung. Trotz der dramatischen Vorfälle der letzten Wochen hält die deutsche Regierung an ihren Plänen fest. Die Beteiligung der Polizei am verschwinden der 43 Lehrerstudenten sind nur die Spitze des Eisberges. Das Abkommen ist nicht darauf ausgelegt, eine Polizei zu bändigen, die seit Jahrzehnten systematisch foltert, unschuldige Personen tötet, Frauen vergewaltigt und tausende Menschen spurlos verschwinden lässt, und an diesen Verbrechen sind Polizisten aller Ebenen beteiligt. Straflosigkeit für die Sicherheitskräfte ist ein Grundprinzip der mexikanischen Politik. Eine Zusammenarbeit der deutschen Polizei mit diesen Strukturen wäre eine Legitimation dieses Prinzips.
    Deshalb Ihr NEIN zu diesem Abkommen unter: www.kein-polizeiabkommen.de mehr...

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Hintergrund

Bio-Kaffee zapatistischer Kleinbauern im Widerstand aus Chiapas - Mexiko


Informations in english and price list


Café Libertad Die Kaffeekooperativen:
'Yachil Xojoval Chulchan', 'Yochin Tayal Kinal' und 'Ssit Lequil Lum'

Unser Kaffee und Espresse stammt aus der Region Oventic im Hochland von Chiapas. Hier haben sich indigene Gemeinden nach dem Aufstand der zapatistischen Befreiungsbewegung EZLN am 1. Januar 1994 unabhängig organisiert.


Nicht einfach nur "organicó" - sondern mehr als nur "bio"!


Bio-Kaffee von zapatistischen und widerständigen Kooperativen ist nicht einfach "nur" biologisch-zertifizierter Kaffee. Solcher Kaffee wird fast überall angeboten. Fragen Sie nach, woher der Kaffee stammt, wer ihn anbaut und wer an seiner Vermarktung verdient! Wir fördern nur genossenschaftlich organisierte Kleinbauern-Familien, die in traditioneller Weise ihren Kaffee unter Schattenbäumen organisch-pestizidfrei anbauen. In Handarbeit werden die Kaffee-Kirschen vom Fruchtfleisch getrennt und in der Sonne getrocknet, statt ihn - wie beim Plantagen-Kaffee - gleich nach der Ernte industriell zu entkernen und zu trocknen. Diese Verarbeitungsmethoden werden von Konzernen und privaten Großgrundbesitzern ("finqueros") auch in Bio-Kaffee-Anbau angewendet. Überlegen Sie sich, ob Sie diese kapitalistischen Strukturen im Naturkosthandel und im Bio-Segment der Supermarkt-Ketten unterstützen wollen!

Solidarischer Handel von Café Libertad Kollektiv eG


Café Libertad
  • Wir arbeiten kostendeckend und sind als Kollektiv in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft organisiert. Als solidarischer Handel zahlen wir für Rohkaffee mehr als den Weltmarktpreis - mindestens 1,90 US-Dollar pro Pfund Bio-Rohkaffee (454g). Damit zahlen wir mehr, als die "faire" Regelung der TransFair-Siegelung vorschreibt. An TransFair beteiligen wir uns nicht, weil wir nicht in fragwürdige Werbekampagnen und Vertriebsstrukturen wie Supermärkte "investieren" wollen. Wir unterstützen die Widerstandsbewegung in Chiapas lieber direkt mit Fördergeldern.
  • Café Libertad förderte in den letzten 15Jahren mit mehr als 200.000 Euro Projekte in zapatistischen Gemeinden.



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