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  • Der Kampf als Frauen, die wir sind
    Zapatista Feminism

    Seit der Ankunft der Konquistadoren erlitten wir die traurige Situation der Frauen. Sie raubten uns unser Land, nahmen uns unsere Sprache, unsere Kultur. Da begann die Herrschaft des Kazikentums, der Großgrundbesitzer, da begannen die dreifache Ausbeutung, die Demütigung, Diskriminierung, die Marginalisierung, die Misshandlung und Ungleichheit. mehr...

  • Politische Ökonomie aus Sicht der Comunidades
    Comunidad

    Wie die Comunidades seit jeher leben, wie sie vor 30 Jahren lebten; wie leben jetzt die, die nicht wie die Zapatist*innen organisiert sind und zum Schluss wie die Zapatistinnen und Zapatisten leben. Ein zapatistischer Beitrag zur Entwicklung einer solidarischen und antikapitalistischen Ökonomie. mehr...

  • Neues vom Röster
    Der Röstkaffee Libertad ganze Bohne und gemahlen und die Espressi Durito und Rebeldia sind frisch vom Röster einetroffen. Unsere zapatistischen Sorten sind zur Überbrückung und aufgrund starker Ernteausfälle bei den zapatistischen Kooperativen vorübergehend ein Blend mit Rohkaffee der zapatistischen Kooperativen Yachil und Yochin aus Chiapas und Juantama aus Kolumbien. In der aktuellen Röstung ist einmalig auch Rohkaffee der Cooperativa Agraria Cafetalera aus Peru beigemengt. Sobald unsere Importe abgeschlossen sind informieren wir euch ausführlich über die neuen Preise und Kooperativen und die Entwicklung der zapatistischen Kaffeekooperativen. mehr...

  • Kommunalismus organisieren - Eine Diskussionsveranstaltung mit Aktivist*innen aus Kreta.
    Die Praxis der Selbstverwaltung der kurdischen Kantone Rojavas ist inzwischen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Schon seitJahren praktizieren die zapatistischen Gemeinden der EZLN die autonomeSelbstverwaltung im Süden Mexikos nach einem ähnlichen Modell. Im Zuge der griechischen Krise sind in Griechenland viele kollektive Strukturen entstanden. Auf Kreta versuchen Aktivist*innen diese Strukturen zu vernetzen. Ihre Erfahrungen wollen sie begleitend zur Konferenz "Demokratische Moderne herausfordern 2" diskutieren und weiterentwickeln. Café Libertad Kollektiv unterstüzt die Veranstaltung und Anreise der Referent*innen. Auf dem Kongress selbst sind wir am Freitag den 3. April am Kaffestand zu finden. mehr...

  • Solidaritäts-Olivenöl, Bio-Kooperativen und soziale Proteste in Griechenland
    becollective, Gemeinsam auf Kreta

    Solidarität mit politischen Bewegungen in Griechenland ließ sich bei den kraftvollen Demonstrationen gegen die Eröffnungsfeierlichkeiten der EZB in Frankfurt am 18. März demonstrieren. Auch wir waren mit einer kleinen Delegation bei diesem Fest des Protestes vor Ort. Wichtig ist aber auch die langfristige Unterstützung von Kooperativen, Formen der Selbstorganisierung und politischen Strukturen. Becollective verbindet den Aufbau ökonomischer Alternativen und selbstbestimmter Arbeit dabei mit einem politischen Solidaritätsprojekt. Denn zwei Euro des kollektiv produzierten Olivenöls dienen der Streikunterstützung oder sind für Proteste gegen die europäische Austeritäts- und Krisenpolitik.

    Um die Einnahmen der Becollective Aktivist*innen in Griechenland zu verbessern und diesen ein besseres Leben in Zeiten der Krise zu ermöglichen, wurde die Menge des Solidaritäts-Olivenöl beim gleichen Verkaufspreis von 01 l auf 0,75 l gesenkt. Beim Bio-Olivenöl der Kooperative „Gemeinsam auf Kreta“ sind u.a. höhere Transportkosten als bisher kalkuliert angefallen. Die Menge bleibt bei dieser Sorte beim gewohnten 1 l Kannister, der Preis steigt allerdings auf 13,50 Euro. Beide Öle sind sehr hochwertig. Das Bio-Olivenöl hat eine kräftige, olivige Note, dass Solidaritäts-Öl ist etwas milder und eignet sich besonders für die Enfaltung von Kräutern. mehr...

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Hintergrund

Bio-Kaffee zapatistischer Kleinbauern im Widerstand aus Chiapas - Mexiko


Informations in english and price list


Café Libertad Die Kaffeekooperativen:
'Yachil Xojoval Chulchan', 'Yochin Tayal Kinal' und 'Ssit Lequil Lum'

Unser Kaffee und Espresse stammt aus der Region Oventic im Hochland von Chiapas. Hier haben sich indigene Gemeinden nach dem Aufstand der zapatistischen Befreiungsbewegung EZLN am 1. Januar 1994 unabhängig organisiert.


Nicht einfach nur "organicó" - sondern mehr als nur "bio"!


Bio-Kaffee von zapatistischen und widerständigen Kooperativen ist nicht einfach "nur" biologisch-zertifizierter Kaffee. Solcher Kaffee wird fast überall angeboten. Fragen Sie nach, woher der Kaffee stammt, wer ihn anbaut und wer an seiner Vermarktung verdient! Wir fördern nur genossenschaftlich organisierte Kleinbauern-Familien, die in traditioneller Weise ihren Kaffee unter Schattenbäumen organisch-pestizidfrei anbauen. In Handarbeit werden die Kaffee-Kirschen vom Fruchtfleisch getrennt und in der Sonne getrocknet, statt ihn - wie beim Plantagen-Kaffee - gleich nach der Ernte industriell zu entkernen und zu trocknen. Diese Verarbeitungsmethoden werden von Konzernen und privaten Großgrundbesitzern ("finqueros") auch in Bio-Kaffee-Anbau angewendet. Überlegen Sie sich, ob Sie diese kapitalistischen Strukturen im Naturkosthandel und im Bio-Segment der Supermarkt-Ketten unterstützen wollen!

Solidarischer Handel von Café Libertad Kollektiv eG


Café Libertad
  • Wir arbeiten kostendeckend und sind als Kollektiv in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft organisiert. Als solidarischer Handel zahlen wir für Rohkaffee mehr als den Weltmarktpreis - mindestens 1,90 US-Dollar pro Pfund Bio-Rohkaffee (454g). Damit zahlen wir mehr, als die "faire" Regelung der TransFair-Siegelung vorschreibt. An TransFair beteiligen wir uns nicht, weil wir nicht in fragwürdige Werbekampagnen und Vertriebsstrukturen wie Supermärkte "investieren" wollen. Wir unterstützen die Widerstandsbewegung in Chiapas lieber direkt mit Fördergeldern.
  • Café Libertad förderte in den letzten 15Jahren mit mehr als 200.000 Euro Projekte in zapatistischen Gemeinden.



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